
ROMAN ABGESCHLOSSEN
AKTUELL IN VERÖFFENTLICHUNG
Offene Tür
Eine Hard-SF-Romance auf Ganymed
Noam Keller kommt für vier Monate nach LIMEN, um an einem System zu arbeiten, das technisch sicher ist – und trotzdem nicht funktioniert.
Ariane Vale weiß, warum.
Bei 0,146 g gelten für Körper, Bewegung und Nähe andere Regeln.
Der Roman
Noam Keller kommt für vier Monate nach LIMEN. Sein Auftrag scheint klar: Ein technisches System erfüllt seine Sicherheitsvorgaben – und wird von den Menschen, für die es gebaut wurde, trotzdem abgelehnt.
Ariane Vale arbeitet als Human-Factors-Ingenieurin an genau dieser Grenze zwischen technischer Sicherheit und menschlichem Alltag. Denn bei nur 0,146 g ändern sich nicht nur Bewegungen. Räume, Routinen und selbstverständliche Vorstellungen davon, wie Menschen einander begegnen, müssen neu gedacht werden.
Auf LIMEN gelten deshalb andere Regeln für Körper, Nähe, Öffentlichkeit und Privatheit. Noam muss lernen, dass sich nicht alles, was technisch messbar ist, auch technisch verstehen lässt.
Offene Tür verbindet diese Frage mit einer Geschichte über zwei Menschen, die dieselbe Welt aus unterschiedlichen Richtungen betrachten.
Was dich erwartet
Hard Science Fiction, die im Alltag ankommt
Eine erwachsene Liebesgeschichte
Die geringe Schwerkraft Ganymeds ist keine Kulisse. Sie verändert Bewegung, Körper, Medizin, Architektur, Wohnen, Arbeit und soziale Gewohnheiten.
Ariane und Noam sind kompetente Erwachsene mit eigenen Lebenswelten, Gewohnheiten und Grenzen. Nähe entsteht nicht losgelöst vom Alltag, sondern innerhalb der Bedingungen, unter denen beide leben und arbeiten.
Nähe mit anderen Regeln
Technik und Beziehung als dieselbe Frage
LIMEN ist nicht einfach offener oder freizügiger als die Erde. Die Grenzen liegen an anderen Stellen. Nacktheit, Sex, Schlaf, Bindung und Privatheit sind nicht automatisch dasselbe.
Das technische Problem und die Liebesgeschichte laufen nicht nebeneinander her. In beiden Fällen reicht Sicherheit allein nicht. Es braucht Vertrauen.
Ariane Vale
Human-Factors-Ingenieurin. Ganymederin. LIMEN ist ihre Lebenswelt.
Ariane bewertet technische Systeme danach, ob Menschen sie sicher, freiwillig und würdevoll nutzen können.
Sie kennt die Räume, Körperregeln und sozialen Grenzen von LIMEN nicht als Theorie. Sie lebt darin.
Ihre Grenzen sind klar – nur liegen sie nicht dort, wo Noam sie erwartet.
Noam Keller
Ingenieur. Erdgeboren. Für vier Monate auf LIMEN.
Noam versteht technische Systeme, Ursachen und Abhängigkeiten.
Auf Ganymed muss er jedoch feststellen, dass fachliche Kompetenz nicht automatisch bedeutet, eine fremde Lebenswelt richtig zu lesen.
Sein Körper erwartet Gewicht. Seine Erfahrung erwartet andere Grenzen. Und sein Aufenthalt ist auf vier Monate begrenzt.
Eine Welt mit anderer Schwerkraft
0,146 g
Auf LIMEN ist geringe Schwerkraft kein Ausnahmezustand. Menschen sind dort geboren, aufgewachsen oder seit Jahren angepasst. Gebäude, Bewegungsräume und Alltagsgegenstände folgen Bedingungen, die für Noam zunächst ungewohnt sind. Wände können Halt sein. Bewegung muss nicht weniger, sondern anders kontrolliert werden. Körperpflege, Training, Regeneration und Licht gehören zur Infrastruktur einer dauerhaft bewohnten Welt. Auch Privatheit ist räumlich organisiert.
Ein Raum sagt etwas darüber, was darin möglich ist. Eine Tür manchmal noch mehr.
Nähe mit anderen Regeln
Offene Tür erzählt nicht von einer grenzenlosen Gesellschaft. Nähe, Privatheit und Zustimmung sind auf LIMEN anders organisiert, aber nicht weniger wichtig.
Ariane und Noam begegnen einander als zwei kompetente Erwachsene mit eigenen Gewohnheiten, Grenzen und Verantwortlichkeiten. Was für den einen selbstverständlich ist, kann für den anderen erklärungsbedürftig sein.
Der Roman interessiert sich deshalb weniger für Tabubruch als für die Frage, wie Menschen einander verstehen, wenn Nähe nicht nach den gewohnten Regeln gelesen werden kann.
Andere Regeln bedeuten nicht weniger Grenzen.
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Offene Tür erscheint fortlaufend. Neue Abschnitte, Veröffentlichungen und gelegentliche Einblicke in weitere Projekte können direkt per E-Mail gelesen werden. Kein allgemeiner Science-Fiction-Newsdienst. Keine tägliche Mailflut. Nur neue Texte und Nachrichten zu meinen Geschichten.